Die neu gegründete Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat kürzlich ihr erstes Förderprogramm auf den Weg gebracht. Im Fokus steht insbesondere die Digitalisierung im Ehrenamt.

Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler (CSU) betont, wie wichtig dieses Förderprogramm aktuell sei: „Insgesamt sind wir in Deutschland bislang besser durch die Corona-Krise gekommen als viele andere Länder. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass sich die Menschen gegenseitig geholfen haben. Wir konnten einmal mehr sehen, was für eine große Bedeutung das Ehrenamt hat!“ Besonders für die Digitalisierung des Ehrenamtes sei das Förderprogramm eine wichtige Unterstützung, so Staffler weiter. „Die Corona-Krise hat auch gezeigt, dass der Bedarf im Bereich der Digitalisierung weiterhin groß ist. Zudem existieren vor Ort bereits viele weitere gute Ideen, die nun durch die Förderung umgesetzt werden können“.

Auch Vereine in den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck sind nun bis zum 1. November aufgerufen, sich um eine finanzielle Förderung im Rahmen des Programms „Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona“ zu bewerben. Pro Einzelvorhaben stehen bis zu 100.000 Euro zur Verfügung.

Die neu gegründete Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ist ein gemeinsames Vorhaben der großen Koalition und zentrales Ergebnis der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“. Für das Jahr 2020 stehen der Stiftung rund 23 Mio. Euro bereit. Ab dem kommenden Jahr sollen es jährlich 30 Mio. Euro werden. Die Stiftung soll eine Anlauf- und Servicestelle für alle Engagierten in Deutschland werden.

Weitere Informationen zur Antragsstellung: www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung

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