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Bundestag2019-02-01T18:15:05+00:00

Eine Sache ist mir bei meiner Arbeit als Abgeordnete besonders wichtig: Ich bin überzeugt, dass gute Politik nur dann gemacht wird, wenn in die tägliche Arbeit in Berlin Meinungen und Stimmungen aus dem Wahlkreis einfließen. Ich schätze es darum sehr, dass mir einige von Ihnen/Euch bereits zu verschiedenen Themen offen und ehrlich ihre Einschätzungen zukommen haben lassen. Ich möchte unterstreichen, dass ich hierauf auch in Zukunft großen Wert lege. Ich freue mich sehr auf Feedback, egal ob per Mail, Brief oder auch im persönlichen Gespräch.

Im Berliner Büro stehen Frau Dr. Andra Popa, Frau Heidi Templin und Frau Katharina Heiß als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Es ist schön, dass mich mit Katharina Heiß eine junge Frau aus dem Wahlkreis nach Berlin begleitet hat. So ist sichergestellt, dass auch im Berliner Büro eine gesunde Mischung aus bayrisch und hochdeutsch gesprochen wird.

Meine Arbeit als Abgeordnete

Mein beruflicher Alltag teilt sich in Sitzungswochen (die in Berlin stattfinden) und Wochen, die ich der Wahlkreisarbeit widmen kann. Während der Sitzungswochen gehe ich meiner parlamentarischen Arbeit in Berlin nach.

Hier darf ich in zwei Ausschüssen mitarbeiten:

Der Fachausschuss berät langfristige Weichenstellungen in der Forschungs- und Bildungspolitik, etwa in der Förderung des Forschungsstandortes und in der Hochschul- und Berufsausbildung.

Zur Website des Ausschusses

Der im Grundgesetz verankerte Ausschuss ist der zentrale Ort der europapolitischen Mitwirkung im Deutschen Bundestag. Als Querschnittsausschuss ist er unter anderem für Grundsatzfragen der europäischen Integration, institutionelle Themen und Fragen der Erweiterung zuständig.

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In den Ausschüssen werden die Weichen für die spätere inhaltliche Schwerpunktsetzung gestellt und auch bei der Beratung von Gesetzesvorlagen und der Vorbereitung von Beschlüssen erfüllen sie eine wichtige Funktion. Hier findet die eigentliche Sacharbeit statt, über die später im Plenum diskutiert wird.
Im September 2018 wurde ich zur Obfrau einer neu-eingerichteten Enquete-Kommission gewählt:

Die Aufgabe der Enquete-Kommission ist, zu untersuchen, wo und auf welche Weise die berufliche Bildung an die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt angepasst werden muss und inwieweit die Stärken des Systems dabei weiter ausgebaut und mögliche Zugangshürden abgebaut werden können.

ZUR WEBSITE DER KOMMISSION

Meine Wochen in Berlin orientieren sich am „Takt des Parlaments“ und sehen in etwa so aus:

Schon vor dem ersten Hahnenschrei packe ich meinen Koffer und breche nach Berlin auf. Die vierstündige Zugfahrt bietet mir eine gute Gelegenheit, mich auf die Woche in Berlin vorzubereiten. In meinem Berliner Büro angekommen, warten schon meine Mitarbeiterinnen, damit wir in einem Jour Fixe mit meinem Wahlkreisbüro die Termine und die inhaltliche Schwerpunktsetzung der Woche besprechen können. Anschließend bereite ich mich auf die Arbeitsgruppen- und Ausschuss-Sitzungen vor.

Am Abend treffe ich meine Kolleginnen und Kollegen zur CSU-Landesgruppensitzung in der Bayerischen Landesvertretung. In dieser bewerten wir die Woche aus Sicht der Landesgruppe und erörtern die Positionen der CSU zu aktuellen und umstrittenen Themen.

Am Morgen nehme ich an der Arbeitsgruppen-Sitzung Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teil. Hier besprechen wir aktuelle Themen und Vorhaben zur Bildungs- und Forschungspolitik.

In Anschluss daran geht es für mich in die Arbeitsgruppen-Sitzung Angelegenheiten der Europäischen Union. Auch hier werden parteiintern aktuelle Themen und Vorhaben erörtert.

Nach der Vorbesprechung des Parlamentskreises Mittelstand geht es für alle Unionskollegen in die Fraktionssitzung. Hier werden zentrale politische Vorhaben der Woche mit der Fraktionsführung besprochen.

Am Abend habe ich die Gelegenheit, Veranstaltungen von Verbänden, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Gruppen zu besuchen. Eine gute Gelegenheit ins Gespräch zu kommen und mich über gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen zu informieren.

Der Mittwochmorgen beginnt für mich mit der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Hier sprechen wir über Gesetzesentwürfe, Verordnungen und Anträge der Fraktionen, stimmen darüber ab und geben Empfehlungen für die Abstimmungen im Plenum.

Anschließend findet um 13 Uhr die Aktuelle Stunde im Plenum statt. Traditionell stellt sich die Bundesregierung hier den Fragen der Abgeordneten. Am Nachmittag geht es dann schon weiter in den Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Der im Grundgesetz verankerte Ausschuss ist der zentrale Ort der europapolitischen Mitwirkung im Deutschen Bundestag. Als Querschnittsausschuss ist er unter anderem für Grundsatzfragen der europäischen Integration, institutionelle Themen und Fragen der Erweiterung zuständig.

Im Anschluss habe ich häufig die Gelegenheit, Schüler- und Besuchergruppen aus meinem Wahlkreis zu treffen. Diese Termine bereiten mir immer viel Freude, da ich hier mit interessierten, oft jungen Menschen über aktuelle politische Themen diskutieren kann.

Der Donnerstag ist der Kerntag der Plenumsdebatten. Das Plenum beginnt um 9 Uhr und endet meistens erst spät in der Nacht. In dieser Zeit debattieren wir intensiv über unterschiedlichste Themen und stimmen dann im Anschluss über die Gesetzesvorhaben und Anträge ab.

Am Nachmittag versuche ich, die Sitzung der Gruppe der Frauen zu besuchen. Der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gehören alle 49 weiblichen Abgeordneten der Unionsfraktion an. In dieser Sitzung besprechen wir frauenpolitische Belange und Vorhaben.

Freitagfrüh um 9 Uhr beginnt wieder das Plenum, das sich mit den verbliebenen Punkten auf der Tagesordnung befasst.

Im Anschluss geht es am Abend für mich wieder in die Heimat, wo meist noch am Abend die ersten Termine im Wahlkreis stattfinden.