Die Bundeswehr wird den Fliegerhorst Fürstenfeldbruck voraussichtlich erst im Jahr 2026 verlassen. Der ursprüngliche Zeitplan, nach dem der Schließungszeitpunkt für das Jahr 2023 vorgesehen war, verzögert sich somit um drei Jahre.

Katrin Staffler, Abgeordnete des Wahlkreises Dachau-Fürstenfeldbruck, sieht in dieser Verlängerung auch Chancen für die weitere Planung: „Wir haben seit jeher ein sehr gutes Miteinander zwischen der Bundeswehr und den umliegenden Kommunen. Gemeinsam mit den beiden Landtagsabgeordneten sowie den zuständigen (Ober-)Bürgermeistern haben wir daher in der Vergangenheit wiederholt versucht, zumindest eine Teil-Nutzung des Standorts Fürstenfeldbruck zu erhalten. Die Stationierungsentscheidungen wurden nun neuerlich durch das Bundesverteidigungsministerium überprüft. In diesem Zusammenhang muss der geplante Schließungszeitpunkt des Fliegerhorstes in Abhängigkeit vom Fortschritt der Baumaßnahmen an den Standorten Kropp und Untermeitingen auf voraussichtlich 2026 verschoben werden. Gerade für die Verantwortlichen in den umliegenden Kommunen ist eine größtmögliche Planungssicherheit von großer Bedeutung. Das habe ich auch in der Vergangenheit gegenüber den Vertretern des Bundesministeriums der Verteidigung immer wieder deutlich gemacht. Die Terminverlängerung gibt nun allen Beteiligten die Gelegenheit, sich über konkrete künftige Nutzungen klar zu werden.“

Im Rahmen der Bundeswehrreform wurde die Schließung des Standorts Fürstenfeldbruck im Jahr 2011 bekannt gegeben, nachdem im Jahr 2003 bereits der Flugbetrieb eingestellt wurde. Das Gelände des Standortes erstreckt sich auf Flächen der Stadt Fürstenfeldbruck, sowie der Kommunen Maisach, Olching und Emmering.

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