Die Nachfrage nach Krediten und Zuschüssen aus Finanzierungsprogrammen der KfW ist im Landkreis Dachau weiterhin sehr hoch. Das geht aus der Statistik der KfW-Bank für das Halbjahr 2022 hervor. Wie die CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler mitteilt, wurden insgesamt 93,9 Millionen Euro für Antragssteller aus dem Landkreis zugesagt.

„Gerade die Nachfrage nach Förderung im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien ist weiterhin hoch“, so die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler. Im Landkreis Dachau wurden für private Kunden im Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare Energien Fördergelder in Höhe von insgesamt 33,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr dieses Jahres gewährt. „Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass die KfW-Förderung ein unverzichtbares Instrument im privaten Wohnungsbau ist. Dieser hohen Fördernachfrage müssen wir auch in Zukunft gerecht werden! Dazu braucht es verlässliche und planbare Förderprogramme“, fordert Staffler. „Gerade in Zeiten der Energiekrise muss die Bundesregierung alles tun, um Energieeffizienz zu fördern – sowohl mit attraktiven Krediten, aber auch im Rahmen von Zuschüssen. Es ist daher mehr als unverständlich, dass die Bundesregierung bis heute noch keine belastbaren Aussagen über die Neuausrichtung der BEG-Förderung ab 2023 vorgelegt hat“, kritisiert die CSU-Wahlkreisabgeordnete.

Auch Unternehmen aus dem Landkreis profitieren über die Mittelstandsbank von den zahlreichen KfW-Programmen. Im ersten Halbjahr 2022 wurden insgesamt 171 Maßnahmen mit 18,6 Mio. Euro unterstützt, unter anderem auch im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Fast drei Mio. Euro wurden zudem für den Bereich „Wohnen und Leben“ zugesagt. Hierzu zählen nicht nur die Finanzierungsbereiche zum Altersgerechten Umbauen, sondern auch das Baukindergeld, von dem 22 Familien aus dem Landkreis Dachau profitieren.

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