Zu Beginn der Spargelsaison

Am 2. April haben sich das Bundeslandwirtschaftsministerium und das Bundesinnenministerium darauf geeinigt, dass Saisonarbeiter wieder nach Deutschland einreisen dürfen. In den Monaten April und Mai sollen unter bestimmten Bedingungen jeweils 40.000 Saisonarbeiter aus Osteuropa einreisen, um die Gefahr von Ernteausfällen zu verhindern.

Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler (CSU) begrüßt diese Einigung: „Es ist eine gute und wichtige Entscheidung, dass Erntehelfer wieder nach Deutschland einreisen können. Damit stellen wir weiterhin die Grundversorgung während der Corona-Krise sicher. Gleichzeitig unterstützen wir auch unsere Landwirte in dieser schwierigen Situation, was mir besonders wichtig ist. Besonders zum jetzigen Zeitpunkt werden die Erntehelfer benötigt und die Einreisebeschränkungen haben vielen Landwirten große Sorgen bereitet. Jetzt erhalten sie die nötige Unterstützung“.
Besonders freut Staffler sich über die gewachsene Anerkennung der Landwirtschaft. Auch aus den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck haben viele Bürger über die Vermittlungsplattform daslandhilft.de ihre Hilfe auf den Erntefeldern angeboten. Darin sieht Staffler ein positives Signal: „Die letzten Wochen haben auch gezeigt, dass sich mehr Menschen mit den Landwirten solidarisieren. In dieser Herausforderung sind eine neue Wertschätzung der regionalen Versorgung und eine Verbundenheit mit den Landwirten entstanden. Unsere Landwirte leisten nicht erst seit der Corona-Krise überlebenswichtige Arbeit und doch wird es uns nun besonders bewusst. Wichtig ist aber auch, dass wir weiterhin flexibel auf die Herausforderungen der Landwirte reagieren und auch für den großen Bedarf an Arbeitskräften ab Mai Lösungen finden“.

Laut der neuen Regelung dürfen Erntehelfer ausschließlich in Gruppen mit dem Flugzeug anreisen und müssen von den Betrieben am Flughafen abgeholt werden. Nur Erntehelfer, die einen Gesundheitscheck bestanden haben, dürfen einreisen und werden innerhalb der ersten zwei Wochen von den anderen Arbeitskräften getrennt. So soll es gelingen, die Ausbreitung des Coronavirus einzuschränken und gleichzeitig die Landwirte zu unterstützen.

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