Am 8. Mai findet der bundesweite Tag der Städtebauförderung statt. Seit 1971 unterstützt der Bund die Städte und Gemeinden im Städtebau. Auch der Landkreis Fürstenfeldbruck profitiert von dem Förderprogramm.

Anlässlich des fünfzigsten Jubiläums der Städtebauförderung betont die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler (CSU): „Die Städtebauförderung in Deutschland ist erfolgreich, weil Städte und Gemeinden jeder Größenordnung von ihr profitieren. Etwa die Hälfe der Bundesmittel fließen in den ländlichen Raum. Ein großer Vorteil des Programms ist, dass es ganzheitlich funktioniert: Statt vieler getrennter Einzelmaßnahmen folgt die Förderung einer übergeordneten Strategie. Dabei arbeiten nicht nur Bund, Länder und Kommunen zusammen – auch Verbände, Vereine und die Bürger vor Ort werden einbezogen.“

Diese Förderung kommt auch im Landkreis Fürstenfeldbruck an. Die Innenstadt Fürstenfeldbruck hat besonders von der Städtebauförderung profitiert. Allein durch die Programme „Sanierung und Entwicklung“ und „Aktive Zentren“ flossen über drei Millionen Euro in die Innenstadt. Doch auch außerhalb der Innenstadt wurden Maßnahmen im Landkreis gefördert, beispielsweise durch das Programm „Soziale Stadt“ in Puchheim.

Die Städtebauförderung hat bereits in der Vergangenheit auf neue Herausforderungen reagiert. So wurde sie 2020 neu strukturiert und weiterentwickelt, um Impulse für eine zukunftsgewandte Entwicklung der Städte und Gemeinden zu setzen. Aktuell hat auch die Corona-Pandemie einen Einfluss auf das Stadtbild und die Anforderungen an den öffentlichen Raum. In Folge dessen hat die Städtebauförderung Verfahren vereinfacht und Inhalte ergänzt. Außerdem zeigt sich die verlässliche Ausstattung der Mittel als wichtiger Baustein, um Kommunen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu unterstützen.

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