Die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler lädt Unternehmen aus dem Wahlkreis ein, sich Ideen für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung zu beteiligen.

„Wir wollen jungen Menschen neue berufliche Perspektiven vor Ort öffnen und den Wahlkreis attraktiver machen. Exzellente Ausbildungsmöglichkeiten sind für viele Menschen ein Grund, in ihrer Heimat zu bleiben und sich eine Zukunft aufzubauen. Das wollen wir mit dem Wettbewerb für Exzellenz in der beruflichen Bildung unterstützen.“ erklärt Katrin Staffler.

Mit dem Bundeswettbewerb „Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung (InnoVET)“, der mit 150 Millionen Euro ausgestattet ist, haben Unternehmen, Berufsschulen, Hochschulen, Jobcenter, Kammern, Kommunen und andere Akteure die Chance, gemeinsam ein Konzept für neue Qualifizierungsangebote auf den Weg zu bringen, das modern, von hoher Qualität und passgenau zu den regionalen Branchen ist. Dabei sollen attraktive sowie exzellente  Qualifizierungsmöglichkeiten entwickelt werden, die einerseits den Einstieg in eine Ausbildung erleichtern und andererseits auch Angebote schaffen, die einer Hochschulausbildung gleichwertig sind und auf dem Arbeitsmarkt hohe Akzeptanz finden.

In einer ersten Phase können regionale und/oder branchenspezifische Akteure ihre Idee für eine innovative und strukturbildende Aus- und Weiterbildung einreichen und nach Auswahl zu einem Konzept entwickeln. Die besten Konzepte werden anschließend über vier Jahre in mindestens 15 regionalen Kooperations-Clustern realisiert und vom Bund gefördert. „Wir geben den Akteuren die Möglichkeit, ihre Vorstellungen und ihre Expertise für eine gute Ausbildung zu verwirklichen. Das schafft einen Ausgleich zwischen den Ausbildungswünschen der Jugendlichen und dem Fachkräftebedarf der Unternehmen. Gerade für Regionen im Strukturwandel kann der Wettbewerb neue Perspektiven öffnen“, sagt die Bundestagsabgeordnete. Der Wettbewerb soll eine strukturbildende Dimension haben, die es erlaubt aus etablierten Bahnen auszubrechen, neue Innovationen in der beruflichen Bildung zu entwickeln und in der Praxis anzuwenden. Da der Arbeitsmarkt in Deutschland regional sehr unterschiedlich ist und je nach Standort unterschiedliche Qualifikationen nachgefragt werden, sollen die Regionen die Möglichkeit bekommen, Konzepte zu entwickeln und zu erproben, die ihren spezifischen Anforderungen gerecht werden.

Bestandteil der Konzepte kann auch die Orientierung, also die Ansprache und Gewinnung von Jugendlichen für die berufliche Bildung in der Region sein, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Förderanträge in der Konzeptphase müssen bis zum 26. April 2019 eingereicht werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wählt daraus gemeinsam mit einer unabhängigen Jury die innovativsten Ideen aus. Ausgewählte Antragsteller erhalten für die Ausarbeitung ihrer Ideen zu einem Konzept eine Förderung für bis zu 6 Monate mit einem maximalen Fördervolumen von 100.000 Euro für Personalausgaben und Dienstreisen. Für die anschließende Erprobungs- und Umsetzungsphase können wiederum Förderanträge mit den ausgearbeiteten Konzepten eingereicht werden. Nach positiver Jurybewertung können die Konzepte für 48 Monate mit weiteren Mitteln gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bmbf.de/innovet.

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