Das herausragende Engagement der Olchinger Stiftung Olching für die eine, unsere Welt konnte gemeinsam mit Partnern in der Demokratischen Republik Kongo einen bedeutenden Erfolg für den internationalen Klimaschutz erzielt: Die geplante Abholzung von 2.000 Quadratkilometern Regenwald in der Provinz Tshuapa konnte vollständig verhindert werden.

Auslöser war der geplante Verkauf großer Waldflächen durch den Gouverneur an die Holzfirma Ledya. Dank des entschlossenen Einsatzes der Regenwaldschutzorganisation RECOF, der engen Zusammenarbeit mit dem Olchinger Ehrenbürger und Missionar Pfarrer Josef Aicher sowie der Unterstützung der Stiftung Olching für die eine, unsere Welt und der Kolpingsfamilie Olching konnte vor Ort breiter Widerstand organisiert werden. Eine zentrale Rolle spielten dabei die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler, Rainer Widmann, Vorsitzender der Stiftung, und Karlheinz Brunner von der Kolpingsfamilie Olching, die beide maßgeblich an der Koordination, Spendensammlung und Vernetzung mit den lokalen Gemeinden beteiligt waren.

Eine von Spendengeldern finanzierte Versammlung aller betroffenen Stammesoberhäupter führte schließlich dazu, dass sämtliche Chiefs den Plänen geschlossen widersprachen. Damit war der Weg frei, den drohenden Kahlschlag zu stoppen und das Gebiet dauerhaft unter Schutz zu stellen.

Wichtige politische Rückendeckung kam aus Berlin: Die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler engagierte sich gemeinsam mit Wolfgang Stefinger, dem Vorsitzenden des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, intensiv für das Anliegen. Ihr Einsatz half, politischen Druck aufzubauen und die Verantwortlichen im Kongo zum Einlenken zu bewegen.

„Mein großer Dank gilt den engagierten Organisationen und Ehrenamtlichen in Olching sowie den mutigen Menschen vor Ort im Kongo. Ihr Einsatz zeigt, wie wir gemeinsam konkret etwas für den Klimaschutz bewirken können. Dass wir zusammen mit Wolfgang Stefinger politischen Druck erzeugen konnten, war ein wichtiges Signal – und der Erfolg spricht für sich.“, so Katrin Staffler.

Mit der nun gesicherten Unterschutzstellung des Gebietes bleibt ein wertvoller Teil des Kongobeckens erhalten – ein Gewinn sowohl für die lokale Bevölkerung als auch für den weltweiten Klimaschutz.